Ernährung

„Ernährung: das A und O der Gesundheit.“

Ernährungsempfehlungen haben sich in meiner Praxis als eine sehr einfache, heilsame und notwendige Behandlungsmethode gezeigt.

« Ein guter Arzt […] versucht zunächst eine Kur mit Essen. Verfängt das nicht, so verschreibt er Medizin. » Sun Si Miao, chinesischer Arzt des 6. jh. n. Chr.

Unsere Ernährung beeinflusst unseren Organismus und unsere Psyche mehrmals am Tag. Das Bedenken der Ernährung ist wesentlich für einen gesunden Körper und einen gesunden Geist.

Die Chinesische Medizin beschreibt, wie wichtig die Ernährung für die Gesundheit ist, und zieht folgende wichtige Merkmale für ein gesundes Essen:

  1. Essen Sie in Ruhe. Nehmen Sie sich Zeit, so dass Sie Ihr Essen vollumfänglich geniessen können.
  2. Regelmässigkeit ist unentbehrlich.
  3. 80 – 90 % der Mahlzeiten sollen warm sein, um die «Lebenswärme» zu unterstützen. Besonders im Winter ist warm zu essen unentbehrlich. Wie die Physik es beschreibt, ist Energie Wärme. Wer warm isst, unterstützt daher seine Energie.
  4. Nehmen Sie nur gesunde Nahrungsmittel zu sich, die vor Energie und Gesundheit strotzen.
  5. Zwischen den Mahlzeiten sollten Sie nichts essen, damit Ihre Verdauungsorgane sich richtig entleeren können.


Mahlzeiten, die mit frischen Lebensmitteln zubereitet werden, wenn möglich biologisch, lokal und saisonal, stehen für eine gesunde Ernährung. Geniessen Sie abwechslungsreiche Mahlzeiten mit Getreide, Gemüse, Fleisch (weniger im Alter), Eiern, Obst, Samen und Nüssen sowie hochwertigen Ölen.
TCM Basel Behandlung
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Angesichts dieser Prinzipien finden Sie hier aus meiner Praxiserfahrung weitere detaillierte Information zu folgenden wichtigen Themen:

1. Keine Salat-Mahlzeit

Salat ist thermisch kalt. Wer eine Salat-Mahlzeit zu sich nimmt, kühlt sich ab und schwächt auf lange Zeit gesehen sein Verdauungssystem. Längerfristig wird der Salat nicht mehr verdaubar und die Person nimmt zu.
80 – 90 % der Mahlzeiten sollten daher warm sein (besonders im Winter!) und Rohkost sollte nicht mehr als eine kleine Beilage ausmachen.

2. Weizen, ein degeneriertes Nahrungsmittel

Der heutige Weizen ist ein Produkt der Zuchtbemühungen und der genetischen Veränderungen. Die vielen Transformationen ermöglichen einen 10-fachen Ertrag in Vergleich zu 1920. Dabei wurde aber die Verträglichkeit der neuen Zuchtformen für den Menschen nicht untersucht. Der moderne Weizen, der mit dem ursprünglichen Weizen nichts mehr zu tun hat,

  • hat einen besonders hohen glykämischen Index von 72 und sorgt für hohe Blutzuckerspitzen.
  • führt zu falschen Immunreaktionen.
  • regt den Appetit an und kann süchtig machen.
  • unterstützt den Prozess der Glykierung (Veralterung) und übersäuert den Körper.

Folgende Beschwerden können durch die Aufnahme von Weizen bedingt sein:

  • Blähungen, weicher Stuhlgang, Müdigkeit
  • Malabsorption (Eisenmangel)
  • Diabetes, Übergewicht
  • Herzkrankheiten, erhöhtes Cholesterin
  • Arthrose, Hautausschläge (Akne), Schizophrenie

Durch das Weglassen von Weizen (Brot, Weizenflocken und Teigwaren) haben meine Patienten erstaunliche Resultate erzielt. Erfahrungsgemäss weisen viele Menschen eine undiagnostizierte Weizenunverträglichkeit auf. Am einfachsten und effektivsten ist es, dies während 2 Wochen auszuprobieren. Sie könnten überrascht sein.

3. Kuhmilch gehört nicht mehr auf dem Tisch

Die Kuhmilch wurde ebenfalls durch ausschliesslich finanzielle Vorhaben zu einem „degenerierten“ Lebensmittel. Die hohe Leistung, die höhere Anfälligkeit der Kühe auf Krankheiten und das kurze Leben der Milchküche, sind Folgen der milchbetonten Zucht. Durch häufig auftretende chronische Mastitis ist oft Eiter in der Milch vorhanden. Der erhöhte Fettgehalt der modernen Milch macht diese selbst für Kälber nicht mehr gut verdaubar. Kraftfutter und Maissilage erhöhen die gesättigten Fettsäuren drastisch und verringern stark den Vitamingehaltstark.
Das Kalzium der Milch wird aufgrund der mangelnden Vitamine und des zu hohen Anteils an tierischem Eiweiss der Milch nicht aufgenommen.

Gemäss Chinesischer Medizin führt der Verzehr von Kuhmilch zur Bildung von Schleim. Der Schleim kann sich in der Lunge ablagern und kann besonders bei Kindern zu chronischen Schnupfen oder Otitis führen. Der Schleim kann sich aber auch überall im Körper befinden und zu einer Schwächung des Verdauungssystems und der Immunabwehr führen.

Viele profitieren, wenn sie auf Milch, Quark, Sahne sowie Joghurt aus Kuhmilch verzichten.

4. Industriezucker

Mit Industriezucker ist jede Art von Zucker gemeint, der industriel hergestellt wurde (weisser Zucker, Saccharose, Rohrzucker, Traubenzucker, Glukosesirup). Der raffinierte Zucker ist nicht zu empfehlen, da wichtige Bestandteile nicht mehr vorhanden sind. Der Konsum von Zucker hat im letzten Jahrhundert stark zugenommen, was den gesundheitlichen Bedürfnissen widerspricht. Übermässiger Konsum schädigt den Organismus und führt zu den bekannten Zivilisationskrankheiten. Sodas wie auch der Orangensaft am Frühstück sind wegzulassen.

Brauner Zucker in kleinen Dosen stärkt hingegen das Verdauungssystem und unterstützt die Gesundheit.

5. Fertiggerichte, Mikrowellenessen, Tiefkühlkost sind wegzulassen

Nichts kann eine selbstgekochte Mahlzeit mit frischen Produkten ersetzten. Frische Produkte von bester Qualität fördern Ihre Gesundheit. Regional und saisonal sind zu bevorzugen. Fertiggerichte, Zusatzstoffe (Glutamat, Aspartam), Mikrowellenessen (zerstört die Nahrung) und Tiefkühlkost (die tiefe Kälte bleibt auch nach dem Erwärmen erhalten) sind wegzulassen.

6. Öle und Fett: unerlässlich

Bevorzugen Sie hochwertige Fette und Öle (Olivenöl oder Sesamöl). Nüsse und Samen sind ebenfalls gute Ölquellen.

Genuss-Kochbücher

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Kochbuch zur Heilung der Mitte : Dr. med. Georg Weidinger und Sandra Weidinger

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Energetisches Kochen : Ros Hartmann

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Genussvoll Vegetarisch, Yotam Ottolenghi